VON DER HEYDT
Hintergrund
In Wuppertal leben Menschen aus über 150 Nationen, gut ein Drittel der Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Mit dem Projekt „Bilder als Brücke zur Sprache will das Von der Heydt-Museum besonders die Interessen von Menschen mit Migrationserfahrung wahrnehmen, die in lebendigen Situationen effektiv Deutsch lernen wollen.
 
„Bilder als Brücke zur Sprache bietet den Vorteil, eine schwierige Sprache - Deutsch - in besonderer Umgebung lernen zu können. Die herausragende Sammlung des Von der Heydt- Museums umfasst Werke der europäischen und außereuropäischen Kunst vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Sie bietet den idealen Rahmen zur Auseinandersetzung mit historischen, künstlerischen und kulturellen Inhalten.
 
Durch die ästhetische Erfahrung wird der Lernprozess erleichtert und gefördert, so dass gerade solche Sprachschüler, die mit systematischem Lernen Schwierigkeiten haben, von der Methode profitieren. Zugleich beinhaltet die dialogische Kunstbetrachtung ein Moment der kulturellen Reflexion, wodurch eigene und fremde kulturelle Orientierungen offen gelegt werden. Neben Förderung des Ausdrucksvermögens, Erweiterung des Wortschatzes und Verbesserung der Aussprache werden interkulturelle Kompetenz und ästhetisches Empfinden gefördert sowie kulturgeschichtliche Kenntnisse vermittelt. So erfahren auch solche Teilnehmer, die sonst wenig Berührung mit Kunst haben, den kulturellen Mehrwert, den sie aus einem Museumsbesuch beziehen können. Die ästhetische Erfahrung im Museum lässt sich wahlweise durch die praktische kreative Arbeit im Museumsatelier intensivieren und ergänzen.
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